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Rechnung

WUFI rechnet Nach Eingabe weiterer Daten wie Oberflächenübergangskoeffizienten *), Anfangsbedingungen etc. kann die Rechnung gestartet werden. WUFI ermittelt dann die zeitliche Entwicklung des Temperatur- und des Feuchtefeldes im Bauteil. Für das vorliegende Beispiel dauert ein Jahr in Stundenschritten auf einem Pentium-500 etwa 10 Minuten.
*) experimentell verifizierte Voreinstellungen sind vorhanden.

Dabei zeigt WUFI Ihnen optional für jeden Rechenschritt die neu berechneten Temperatur- und Feuchtefelder an, so daß Sie die Vorgänge im Bauteil gewissermaßen als Film betrachten können. Diese Filmausgabe ist natürlich etwas langsamer, weshalb Sie langwierige Rechnungen ohne Filmdarstellung durchführen sollten; andererseits können Sie bei Testrechnungen oder Parameterstudien sofort erkennen, ob die Rechnung Ihren Erwartungen entspricht und ggf. sofort abbrechen.
Richtung und Größe der Feuchte- und Wärmeströme durch die Innen- und die Außenoberfläche sowie über die inneren Materialgrenzen werden durch Pfeile dargestellt.

Rechenergebnisse und Vergleich mit dem Experiment

Ergebnisgrafiken

Ausgabe der Ergebnisse

Nach der Rechnung stehen die Ergebnisse in einer binären Ergebnisdatei zur Auswertung bereit.

WUFI bietet Ihnen die Möglichkeit, Zeitverläufe und Querschnittsprofile als Grafiken in Kurvenform zu betrachten, mit Messungen zu vergleichen, die ../img zu editieren und auszudrucken. Sie können auch Grafiken der Klimadaten erstellen.
Neben den Ergebniskurven können Sie auch den Film nach der Rechnung in Ruhe betrachten, nach Wunsch auch zusammen mit einem externen Filmbetrachter auf eine Diskette exportieren.
Falls Sie die Rechenergebnisse anderweitig weiterverarbeiten wollen, können Sie sie in ASCII-Dateien exportieren.

 
Verläufe

Verläufe

Für den gesamten berechneten Zeitraum gibt WUFI Verläufe aus, die folgende Größen in ihrem zeitlichen Verhalten beschreiben:
  • die Wärmestromdichten durch die Innen- und die Außenoberfläche,
  • die Temperaturen und die relativen Feuchten an beliebig vielen frei wählbaren Monitorpositionen,
  • den mittleren Wassergehalt in jeder Bauteilschicht und den Gesamtwassergehalt im ganzen Bauteil.
Die Abbildung zeigt die im vorliegenden Beispiel berechneten Verläufe des über den Querschnitt des Kalksandsteinmauerwerks gemittelten Wassergehaltes im Vergleich zu den gravimetrisch ermittelten Werten. Das Erreichen der normalen Ausgleichsfeuchte von 2.5 Vol.-% dauert bei der Wand mit Mineralwolledämmung etwas über ein Jahr und mit EPS-Dämmung zweieinhalb Jahre.

 
Profile

Profile

Für vom Benutzer vorgegebene frei wählbare Zeitpunkte gibt WUFI außerdem Profile aus, die folgende Größen in ihrer Verteilung über den Bauteilquerschnitt beschreiben:
  • die Temperatur,
  • die relative Feuchte,
  • den Wassergehalt.
Die Abbildung zeigt einen Vergleich der gemessenen und berechneten Wassergehaltsprofile zu vier verschiedenen Zeitpunkten. Sowohl für EPS-Dämmung (oben) als auch für Mineralwolledämmung (unten) wird eine gute Übereinstimmung zwischen Messung und Berechnung erzielt.

Der Form der Feuchteprofile ist zu entnehmen, daß die Austrocknung bei der EPS-Dämmung in erster Linie zur Raumseite (rechts) hin erfolgt, während das WDVS mit Mineralwolle auch eine deutliche Austrocknung nach außen zuläßt, was zu der insgesamt rascheren Trocknung der Wand führt.

 
Film

Film

Außerdem speichert WUFI eine Film-Datei ab, die alle berechneten Profile enthält und die - als 'Film' abgespielt - einen dynamischen Eindruck von den thermischen und hygrischen Vorgängen im Bauteil vermittelt.
Dieser Film eignet sich besonders dazu, Einsichten in die hygrothermischen Vorgänge zu gewinnen und ein 'Gefühl' für die jeweilige Situation im Bauteil zu entwickeln. Die Reaktionen der verschiedenen Materialien auf die momentanen klimatischen Randbedingungen lassen sich unmittelbar beobachten.

 
Im vorliegenden Beispiel zeigt sich eine gute Übereinstimmung zwischen Rechnung und Experiment, so daß sowohl das Rechenverfahren allgemein als auch die für diesen Fall verwendeten Kennwerte als validiert gelten können. Daher ist es nun möglich, Varianten und Extrapolationen dieses Experiments rein rechnerisch durchzuführen.


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Seite erstellt: 21 Dez 1999; letzte Änderung: 30 Apr 2010
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