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Was ist neu in WUFI 5.0?
Die wichtigsten Neuerungen der seit Ende November 2009 erhältlichen Version WUFI 5.0 sind:
Neben der bisherigen kartesischen Gittergeometrie für ebene Wandaufbauten
erlaubt WUFI 5.0 auch radialsymmetrische Bauteile. Dies gestattet z.B. die
Untersuchung gedämmter Kühlrohre.
WUFI 5.0 kann Materialien mit temperaturabhängiger Wärmekapazität verwenden.
Dies ermöglicht unter anderem die Untersuchung von Wandaufbauten, welche zur thermischen
Regulierung Phasenwechselmaterialien (phase change materials - PCM) enthalten.
- Bei Bedarf kann nun neben der Feuchteabhängigkeit auch die Temperaturabhängigkeit
der Wärmeleitfähigkeit berücksichtigt werden.
- In die Materialdatenbank wurden Materialien aus der Baustoffdatenbank
MASEA sowie die in der DIN 4108-4
gelisteten Materialien aufgenommen. (Die letzteren enthalten an feuchtetechnischen
Kennwerten nur den μ-Wert. Über ihre Brauchbarkeit für hygrothermische
Berechnungen muss der Benutzer daher von Fall zu Fall entscheiden.)
- Kommerzielle Produkte in der Materialdatenbank können neben der gemessenen
Wärmeleitfähigkeit auch den Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit für
Auslegungszwecke enthalten.
Die Liste der mitgelieferten internationalen Wetterdateien erweitert sich um
Wellington (Neuseeland), Buenos Aires (Argentinien), Santiago de Chile (Chile) sowie Bozen,
Modena und Turin (Italien, weitere italienische Wetterdateien sind in Vorbereitung). Zu den seit
Version 4.2 mitgelieferten 1986er Testreferenzjahren des DWD für die alten deutschen
Bundesländer kommen nun auch die neuen (2004er) Testreferenzjahre für das gesamte
Bundesgebiet, inklusive extremer Sommer und Winter.
- Die Möglichkeit, die in einer Wetterdatei enthaltenen Lufttemperaturen
um einen eingebbaren konstanten Betrag zu verschieben (wie in der
DIN EN 15026
vorgeschlagen) erlaubt es, verschärfte Belastungsszenarien zu untersuchen, auch
wenn nur Wetterdaten vorliegen, welche mittlere Bedingungen repräsentieren.
- Zur Steuerung einer Feuchtequelle in der Wand steht ein neues Infiltrationsmodell
zur Verfügung, welches den möglichen Feuchteeintrag durch Austausch mit der Innenraumluft
beschreibt.
- Der bei Feuchtequellen bisher mögliche Fall, dass die Quellstärke die lokale
Aufnahmefähigkeit des Materials übersteigt, kann nun durch Vorgabe eines wählbaren
maximal erlaubten Wassergehalts vermieden werden. Die Wassermenge, welche abgeschnitten
werden musste, wird im Ergebnisreport ausgegeben.
Dem Projekt können bei Bedarf Bilder zur Dokumentation hinzugefügt werden.
- Für die in der Materialdatenbank enthaltenen kommerziellen Produkte können
Produktbilder, Firmenlogos und Weblinks angezeigt werden.
- Der Benutzer kann WUFI 5.0 nun auch auf italienische oder spanische
Sprache umschalten.
- Die neue XML-basierte Speicherstruktur der Projektdateien vereinfacht die
Rückwärtskompatibilität mit künftigen Programmversionen.
- Materialkenndaten können nun auch zwecks Datenaustausch importiert und
exportiert werden.
Was ist neu in WUFI 5.1?
In WUFI 5.1 besteht nun die Möglichkeit, Postprozessoren zur Verarbeitung und
Bewertung der von WUFI gelieferten hygrothermischen Rohdaten zu integrieren. Die Postprozessoren
erscheinen in der Postprozessor-Leiste von WUFI oder dem Filmbetrachter Animation1D und
können aus diesen Programmen direkt aufgerufen werden. Die Übertragung der
zu bearbeitenden Daten erfolgt beim Aufruf automatisch.
Benutzer können für ihre eigenen Bedürfnisse maßgeschneiderte
Postprozessoren selbst erstellen. Postprozessoren von allgemeinem Interesse
können auch anderen WUFI-Benutzern zur Verfügung gestellt werden.
Was ist neu in WUFI 5.2?
Die wichtigsten Neuerungen der seit Anfang 2013 erhältlichen Version WUFI 5.2 sind:
WUFI bietet nun einen zweiten automatischen Gittergenerator, welcher die Gitterelemente effizienter auf das
Bauteil verteilt.
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Der Benutzer kann über die bisherigen Feinheitsstufen hinaus jetzt auch eine beliebige Gesamtanzahl (bis 1500)
von zu verteilenden Gitterelementen vorgeben. Damit entfällt insbesondere die bisherige Obergrenze von 100 Elementen.
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Der Wärmeübergang an den Oberflächen kann nun wahlweise durch Wärmeübergangskoeffizienten
oder Wärmeübergangswiderstände (d.h. die Kehrwerte der Koeffizienten) beschrieben werden.
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Bei Verwendung der optionalen windabhängigen Wärmeübergangskoeffizienten (bzw. -widerstände)
kann der Benutzer nun die Stärke der Windabhängigkeit selbst editieren.
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Feuchtequellen können jetzt auch gesteuert werden, indem der Benutzer eine freizusetzende Gesamtfeuchtemenge
(z.B. 250 g/m2) und den Freisetzungszeitraum (z.B. Dezember bis Februar) eingibt. WUFI berechnet
dann automatisch die benötigte konstante Freisetzungsrate. Dies kann z.B. benutzt werden, um auf einfache
Weise die Trocknungsreserve des Bauteils auszuloten.
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Der Benutzer kann in die Schnellgrafiken für die Wassergehalte nun eine Referenzlinie einblenden, um mit einem Blick
zu überschauen, ob der Wassergehalt irgendwo z.B. die für Holz kritischen 20 Massenprozent übersteigt.
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Die Ergebnisgrafiken können jetzt auch in den Report übernommen werden.
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Dem Benutzer stehen jetzt verschiedene Formatierungsoptionen für die ASCII-Ausgabe zur Verfügung.
In der Datenbank wurden 315 neue Wetterdateien mit hygrothermisch kritischen Jahren für die USA und Kanada registriert
(je drei Jahre für 59 bereits vorhandene und 46 neue Orte). Die Wetterdateien selbst werden nicht mitgeliefert
und können bei Bedarf separat heruntergeladen und in WUFIs
Climate-Verzeichnis kopiert werden.
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Fehlen in der verwendeten Wetterdatei geographische Angaben, so musste bisher vom Benutzer eine entsprechende
Ergänzungsdatei *.AGD angelegt werden. WUFI erfragt nun die fehlenden Angaben und legt die AGD-Datei
automatisch an.
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46 neue Materialien wurden in die Materialdatenbank aufgenommen.
Eine detailliertere Liste finden Sie in WUFIs Update History.
Seite erstellt: 14 Okt 2009; letzte Änderung: 15 Feb 2013